TIBET

Es war auf meiner ersten Tibet-Reise, als ich Ani Yeshi Dolma im Kloster „Achong Namdzong“ in Osttibet kennenlernte.
Sie war damals noch ein kleines Mädchen und die jüngste Nonne im Kloster. Ihre Lebensgeschichte hat mich sehr berührt. Darauf habe ich spontan eine Patenschaft für sie abgeschlossen.
Mit den 500.—CHF, welche ich jährlich bezahle, kann sie Essen, Kleider, Schule, Ritualgegenstände und wenn nötig Medikamente bezahlen.

Diesen Herbst werde ich wieder selber nach Amdo – Osttibet reisen. Und so ist mir der Gedanke gekommen, ein Projekt für Notdürftige in Osttibet zu gründen.
Wir organisieren auch Patenschaften, zum Beispiel für „Scheidungskinder“. Nach einer Scheidung bleiben die Kinder in der Regel bei der Mutter. Meistens ist es dann der Fall, dass der Mutter die nötigen Finanzen fehlen, damit sie die Kinder weiterhin in die Schule geben kann.
Oder dann gibt es auch Kinder wie Ani Yeshi Dolma. Sie ist mit 7 Jahren als „ Verdingkind“ ins Kloster gebracht worden. Ihr Vater ist gestorben und die Mutter musste das älteste Kind weggeben, damit sie genügend Geld für Nahrungsmittel usw. für die kleineren Kinder zur Verfügung hat.

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