Hintergrund

Schon seit vielen Jahren unterstützen wir ein Kinderheim für Jungen aus schwierigen Familienverhältnissen. Meist handelt es sich um (Halb)waisen oder Kinder, für deren Unterhalt die Eltern nicht auskommen können oder wollen. Das Kinderheim, welches an ein buddhistisches Kloster angeschlossen ist, befindet sich in der Nähe das Dorfes Yangang in Sikkim/Nordindien.

Standort des Kinderheims in der Provinz Sikkim am Südrand des Himalaya. Das Kloster besteht derzeit aus dem Tempel (links) und dem Jungenkinderheim (rechts).

 

Erschreckend ist, dass es, zumindest in dieser Region, keine entsprechenden Kinderheime für Mädchen gibt. Mädchen haben dort einen sehr geringen Sozialstatus und es ist vielen Eltern kaum plausibel zu machen, weshalb ein Mädchen überhaupt zur Schule gehen sollte.


Basierend auf dieser Erkenntnis wurde die Idee geboren dem Kloster, dem das Jungenkinderheim angeschlossen ist, auch ein Mädchenkinderheim hinzuzufügen, das 25 Mädchen aufnehmen soll.

 

Spendenkonto: Heidy Müller, Stichwort „Mädchenkinderheim Sikkim“
Obwaldner Kantonalbank OBWKCH22, IBAN CH02 0078 0000 1167 4321 0

 

Projekt Mädchenkinderheim

Als Donator für die zum Bau des Kinderheims erforderliche Finanzierung engagiert sich in dankenswerter Weise die Othmar Bamert Stiftung/Luzern. Stiftungszweck ist die Förderung von Kindern in Not, insbesondere von Strassenkindern in der dritten und vierten Welt.

Das Team: Rimpoche Yongten Gyatso (Abt des Klosters), Heidy Müller (Projektinitiantin), Rainer Bunge (Projektunterstützung).

 

Das Mädchenkinderheim wird angrenzend an die bereits bestehenden Bauwerke errichtet. Baubeginn ist der 1. Februar 2016, der Abschluss ist auf Frühjahr 2017 geplant. Aus Gründen der Erdbebensicherheit wird eine ortsübliche Stahlbeton-Skelettbauweise angewendet, die mit Mauerwerk ausgekleidet wird.


Träger des Klosters, und damit auch des Mädchenkinderheims, ist eine Stiftung, deren drei Stiftungsräte prominente Persönlichkeiten aus dem Dorf Yangang sind. Damit ist eine gute Einbindung in die lokalen Strukturen gewährleistet ein Direktzugang zu wichtigen politischen und administrativen Entscheidungsträgern gesichert.


Noch offen ist die Finanzierung des laufenden Betriebes des Mädchenkinderheims nach Abschluss des Bauprojekts. Können Sie sich vorstellen dieses Vorhaben zu unterstützen? Für 25 Mädchen rechnen wir mit einem Jahresbudget von etwa CHF 30‘000, hiervon laufende Direktkosten (Essen, Kleidung…) von CHF 18‘000, die durch Patenschaften (60.- pro Kind und Monat) aufgebracht werden sollen. Die restlichen CHF 12‘000 zur Unterstützung des Personals (Lehrer, Bertreuerinnen), zur medizinischen Unterstützung, für Arbeiten am Bau und dergleichen sollen durch Spenden gedeckt werden. Wir freuen uns über jede noch so geringe Zuwendung.

Das Mädchenkinderheim wird als 4-geschossiges Gebäude mit einer Fussfläche von 25mx10m auf dem Areal des Klosters errichtet.

 
Spendenkonto: Heidy Müller, Stichwort „Mädchenkinderheim Sikkim“
Obwaldner Kantonalbank OBWKCH22, IBAN CH02 0078 0000 1167 4321 0

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